Inhalt der Ausbildung zur Fachkraft für hundegestützte Intervention

Die Ausbildung zur Fachkraft für hundegestützte Intervention bildet eine Grundlage für die weiterführende Ausbildung zum Therapiebegleithund-/Besuchshund-Team und für die spätere Arbeit in tiergestützten Bereichen.

Inhalt und Gliederung

Grundlage zur Mensch-Hund-Beziehung

  • Wie reagieren Menschen auf Tiere?
  • Hunde als Tröster und Ausgleich im Alltag
  • Neurobiologie
  • Bindungstheorie: Bindung zwischen Mensch-Hund / Hund-Mensch

Tierschutz und Tierethik

  • Tierschutzgesetze (Rechtliche Aspekte)
  • Tierethik in der tiergestützten Therapie
  • Eigenverantwortung des Hundeführers
  • Einsatz von Futter / Gehorsamkeit / Ausbildung des Hundes

Auswahl des Hundes / Voraussetzungen Therapiehund-Team

  • Sinn und Unsinn des „6 Wochen Test / Biotonustest“
  • Vom „Streuner“ zum Therapiehund
  • Der Eignungstest ab dem 15. Monat
  • Welche Rasse ist geeignet / Welcher Hund/Welpe / Die Auswahlkriterien
  • Empathie / Offenheit / Selbstreflexion / Supervision
  • Welche Vorbildung vom Hundeführer wird benötigt?

Hygiene

  • Hygienemanagement / Hygienische Maßnahmen in den Einsätzen
  • Infektionen/ Infektionserkrankungen/ Zoonosen
  • Krankheitserreger mit Uricult Test
  • BARF-Fütterung und Einsätze
  • Hygieneplan
  • Gefährdungsbeurteilung (Unfälle, Stürze, Bisse, Allergien, Reinigungsmittel) Rollstuhl/Bett)

Konzepte der tiergestützten Therapie / Organisation (allgemein)

  • Einsatzmöglichkeiten (Schule, Seniorenheim, Krankenhäuser, Hospiz, Kita)
  • Das magische Dreieck
  • Aktive und passive Einsätze des Hundes
  • Formen der Interaktionen (Einzel- oder Gruppeneinsatz)
  • Vorgehensweisen/ Planung / Dokumentation
  • Erklärungen Einsatzbereiche: AAA / AAP / AAT

Intervention/Einsätze in Kitas und Schulen

  • Rahmenbedingungen / Voraussetzungen
  • Der Hund und seine Aufgaben: Seelentröster, Konzentrationstrainer, Motivator, Respektvermittler
  • Abläufe, Aufgaben des Hundeführers
  • Konzepte: Lese Hund, Lernförderung, Integrationsarbeit, Arbeit mit auffälligen Kindern (ADHS, ADS, Aggression)


Intervention/Einsätze in Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen / Auffälligem Verhalten

  • Rahmenbedingungen / Voraussetzungen für den Einsatz
  • Krankheitsbilder
  • Der Hund und seine Aufgaben: Entspannungsbringer, Deeskalation bei Aggression Patient/Klient, Empathie, Sozialpartner Hund
  • Abläufe, Aufgaben des Hundeführers
  • Konzepte: Besuchshund, Integration ins Leben, Alltagsbewältigung und Strukturen

Intervention/Einsätze in Seniorenheime, Hospize, Krankenhäuser

  • Rahmenbedingungen / Voraussetzungen für den Einsatz
  • Krankheitsbilder
  • Der Hund und seine Aufgaben: Sterbebegleiter, Sozialpartner, Bewegungshelfer
  • Abläufe, Aufgaben des Hundeführers
  • Konzepte: Besuchshund, Motivator, Rollstuhl Begleithund

Businessplanung / Konzepterstellung/ Qualitätsmanagement

  • Marketing: Wie präsentiere ich mich?
  • Akquise: Wie finde ich meine Einsatzorte?
  • Versicherungen, Kalkulation
  • Aufwendungen für den Therapiehund: Impfung, Wurmkuren, Gesundheitscheck, Ausrüstung
  • Fortbildung, Überprüfung

Zusammenfassungen und Beantwortung von Fragen

  • Präsentation von Einsatzplanungen
  • Erstellung einer Präsentationsmappe
  • Besprechung von Einsatzideen und Konzepten

 

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